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Wird der Skiflugrekord in Vikersund oder in Planica gebrochen?

28/2/2017

Skifliegen – auf keine andere Art und Weise kann ein Mensch dem Vogel so nah kommen wie bei einem der anspruchvollsten und gefährlichsten Sportarten der Welt. Mit Geschwindigkeiten bis zu 90km/h rasen die Sportler die vereiste Rampe runter, um dann so weit wie möglich zu fliegen, immer mit dem Ziel, den Weltrekord im Skifliegen zu brechen. Bereits seit mehr als 140 Jahren (!) gibt es diese Sportart, anfangen auf, zugegebenerweise, sehr kleinen Schanzen und auf Holzbrettern, aber auch die 19,5m, die der Norweger Sondre Norheim 1868 geschafft hat muss erst gesprungen werden. Seit diesem Punkt, jedenfalls, gibt es ein regelrechtes Wetteifern darüber, wer weiter fliegen kann und der Rekord wurde fast jährlich gebrochen und angehoben. Heute sind die 19,5m aus dem 19.Jahrhundert nur noch eine Randnotiz, denn seit dem 15.Februar 2015 steht der längste – und erfolgreichste, da die Landung stehen muss – Flug von einer Sprungschanze bei sage und schreibe 251,5 Meter. Es verwundert kaum, dass auch hier der Sportler aus dem hohen Norden in Norwegen kommt – Anders Fannemel.

Das interessante dabei sind die Sprungschanzen, auf denen die Rekorde in den vergangenen 14 Jahrzehnten erzielt wurden. Während es in den Anfängen noch einige verschiedene in Europa und sogar den USA und Kanada waren, spielt die Musik seit Mitte des 20.Jahrhunderts nur noch in drei unterschiedlichen Orten, seit den 80er Jahren sogar nur noch in deren zwei – Planica in Slowenien und im norwegischen Vikersund. Das slowenische Planica hat den Rekord von 1985 – 2011 inngehabt und sich dabei um 53m verbessert, allerdings wurde dieser Rekord 2011 vom Norweger Johan Remen Evensen an einem einzigen Tag – dem 11.2.2011 – gleich zweimal überboten. Wie bereits erwähnt, liegt aktuell der Norweger Fannemel mit 251,5m an der Sptize, ebenfalls in Vikersund erzielt. Die Schanze Vikersundbakken ist damit der Ort der letzten 4 Sprungrekorde, aber man kann durchaus vermuten, dass auch die Letanica bratov Gorisek – der Name der Schanze in Slowenien – in der Zukunft erneut für Furore sorgen wird. Seit dem Umbau im Jahr 2014 ist sie nun auch wieder die größte Skiflugschanze der Welt, zudem liegt der Schanzenrekord von Peter Prevc mit 248,5m nur unwesentlich hinter dem von Fannemel. Dabei unterscheiden sich die beiden Schanzen nur marginal; beide haben eine Hillsize – das Maß zur Bestimmung der Größe einer Skisprungschanze – von genau 225 Metern. Allerdings ist eine mögliche Anlaufgeschwindigkeit in Slowenien um bis zu 3mh/h schneller als in Norwegen, weswegen es theoretisch möglich sein sollte, hier einen neuen Rekord aufzustellen. Allerdings muss man bei diesen Unterfangen auch immer den Sportler selber in den Mittelpunkt stellen, denn es ist auch eine körperliche Meisterleistung, einen solchen Flug stehend zu schaffen. Wir können aber getrost davon ausgehen, in den kommenden Jahren neue Spitzenwerte beim Skifiegen zu sehen, vielleicht kommt ja auch noch eine neue Schanze irgendwo sonst auf der Welt hinzu.

Die Top 5 der unterschätzten Skiresorts in Deutschland

25/2/2017

Eine Menge Menschen in Deutschland lieben es, in den kalten Wintermonaten in den vielen Bergen des Landes Ski zu fahren. Auch die Alpengebirge in Österreich, Slowenien oder gar ganz woanders werden immer beliebter und damit auch jeden Winter voller. Zwar mag das nicht immer jeden stören, aber ein wenig mehr Platz auf der Piste kann mitunter nicht schaden, besonders wenn man gerne schnell unterwegs ist. Dabei hat Deutschland eine Menge Berge und Gebirge, die noch lange nicht so frequentiert sind wie manche Alpenbereiche. Wir stellen Ihnen hier die Top 5 der aktuell noch am meisten unterschätzten Skiresorts in Deutschland vor, die Sie vielleicht für Ihren nächsten Urlaub in Betracht ziehen sollten.

Altenberg – nicht in den Alpen und damit ein wenig zentraler für viele Urlauber aus Deutschland – und Tschechien – ist der Altenberg, im Ost-Erzgebirge gelegen. Wie schon Goethe meinte, „das Gute liegt so nah“. Die Vorteile hier sind, dass man mehr Freiraum hat, allerdings muss man sich hier schon mal darauf einstellen, dass es vielleicht nicht so viel Schnee gibt. Besonders gut eignen sich die Loipen für Langlauf und Biathlon, immerhin werden hier auch jährliche internationale und nationale Wettkämpfe durchgeführt.

Schierke am Brocken – auch der Harz hat einiges zu bieten, was coole Skiorte betrifft. Schierke am Brocken hat dabei sogar auch eine kulturellgeschichtliche Bedeutung: Zu Zeiten der DDR fanden hier regelmäßig deren Wintersportwettbewerbe, auch heute noch sind die Berge hier sehr beliebt; besonders für Skifans aus dem Norden ist die Anreise eine einfach, liegt der Brocken doch relativ kurz hinter Hannover. Auch die Wolfswarte am Bruchberg lädt dazu ein, in entspannender Atmosphäre die Pisten runterzufahren.

Fichtelberg – wir müssen wohl nochmal ins Erzgebirge, dieses Mal zum Fichtelberg. Das Oberwiesenthal hat nämlich eine ganze Menge zu bieten, für alle Arten von Skifahrern. Egal ob Abfahrt, Langlauf, Rennrodeln oder gar Skisprungschanzen – am Fichtelberg ist garantiert für alle Fans des kühlen Sports was dabei. Dabei ist es auch immer noch lange nicht so teuer wie manche der großen Skiresorts in den Alpen, was für ein längeres und angenehmeres Vergnügen sorgt.

St. Andreasberg – wieder im Harz muss unbedingt der St. Andreasberg erwähnt werden, laut eigener Aussage DAS Skigebiet für die ganze Familie. Besonders die kurzen Wartezeiten sind hier hervorzuheben, sodass man mehr für sein Geld bekommt. Auch ist die Gastronomie, sowie die verschiedenen Skischulen allen zu empfehlen, die noch nicht so sicher auf den Brettern sind und eher anders genießen wollen. Zudem bietet sich regelmäßig die Gelegenheit, am legendären Flutlichtskifahren teilzunehmen!

Ochsenkopf – was schon erheiternd klingt, krönt sich mit einer großartigen Aussicht von der Spitze selber. Besonders hervorzuheben hier sind nicht nur die Wintersportmöglichkeiten, sondern bewusst auch die Sommerrodelbahn, auf der man mitunter atemberaubende Geschwindigkeiten erreichen kann.

Wer also fernab von den übervollen Pisten der Alpen auf der Suche nach Skierlebnissen ist, der findet auf der deutschen Karte garantiert eine Menge herrlicher Alternativen.

Lohnen sich Skistunden?

15/2/2017

Im Winter machen sich wieder unzählige Menschen auf den Weg in vielen Skigebiete rund um die Alpen und in anderen Region der Welt, um beim Ski- und Snowboardfahren zu entspannen und einfach eine gute Zeit zu haben. Dabei unterscheiden sich die Pisten meist darin, ob sie einfacher oder schwerer zu meistern sind, immerhin sollen ja auch komplette Neueinsteiger schnell ein Gespür für den Sport bekommen und Spaß haben. Besonders jene, die noch nie auf den Brettern standen, sollten sich dabei gut überlegen, wie sich sich ans Lernen machen wollen. Im Idealfall besuchen sie vorher eine Skischule, um die Grundlagen zu lernen. Aber ist dies wirklich notwendig? Wir geben Ihnen ein paar Argumente, nach denen Sie definitiv einen Lehrer fürs Skifahren aufsuchen werden!

Auf die Haltung kommt es an – Wer schon mal schwere Winterstiefel anhatte, der wird wissen, wie schwer man sich darin bewegen kann. Aber immerhin stimmt die Haltung. Genau darauf kommt es beim Skifahren besonders an, denn wenn die Haltung stimmt, ist oft vieles einfacher. Mit Skistunden können Sie leichter üben, korrekt in den Schuhen und auf den Skiern zu stehen, damit Sie sich nicht komplett verausgaben.

Technik die begeistert – Wer gegen Windmühlen angeht, der kommt oft nicht weit. Wer allerdings die richtige Technik an den Tag legt, der kann es auch mit fiesem Gegenwind aufnehmen. Daher sollten Sie sich unbedingt Zeit nehmen, um sich in Skistunden die beste Technik anzutrainieren, damit Sie später auf der Piste mit Hingabe und Spass den Berg runterfahren können. Skilehrer wissen ganz genau, wo es manchmal noch hakt, das sieht man auch an einer vermeintlich schlechten Haltung.

Wer bremst gewinnt – Runter kommen sie alle, wie man so schön sagt. Aber nur die wirklich guten Skifahrer können auch schnell und einfach vermitteln, wie man richtig bremst. Das ist im Extremfall vielleicht sogar lebenswichtig, daher sollten Sie sich viel Zeit nehmen, um die richtige Technik diesbezüglich zu lernen. Da man auf Skiern schnell eine hohe Geschwindigkeit erreichen kann, sollte man schnell lernen, wie man zum Stillstand kommt. Und dafür bieten sich Trainingsstunden ideal an.

Macht es denn überhaupt Spaß – bevor Sie sich einen teuren Skiurlaub in den Alpen gönnen, mit allem Drum und Dran, sollten Sie sich erstmal selber auf Herz und Nieren prüfen. Haben Sie überhaupt Spaß am Skifahren und sind Sie einigermaßen talentiert, um nicht mehr Zeit im Schnee zu verbringen als auch den Brettern? Mit einem Training und einem Skikurs können Sie recht schnell rausfinden, ob dieser Sport was für Sie ist, damit Sie dann nicht Unsummen für etwas ausgeben, was sich als Fehler entpuppen kann.

Skifahren macht vielen Menschen Spaß, aber eben nicht allen. Um zu erfahren, zu welcher Gruppe Sie gehören und ob Sie sich überhaupt auf den Skiern halten können, sind Skistunden mit Lehrern grundsätzlich immer zu empfehlen.